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Pressemitteilung

21.02.2018

Exzellenzstrategie: Berliner Universitäten treten im Verbund an

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Absichtserklärung in Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ und neun Clustervollanträge im Wettbewerb des Bundes und der Länder eingereicht

Berlin University Alliance
Berlin University Alliance

Gemeinsame Pressemitteilung der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der CharitéUniversitätsmedizin Berlin

Die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die CharitéUniversitätsmedizin Berlin treten in der „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ im Verbund an. Am 21. Februar 2018 reichten die drei Universitäten ihre verbindliche Absichtserklärung beim Wissenschaftsrat in Köln ein. Sie verweisen darin auf das einzigartige wissenschaftliche Umfeld, die Vielfalt der Disziplinen in Berlin und unterstreichen die lebendige sowie facettenreiche Kooperationskultur der beteiligten Einrichtungen. In der Förderlinie Exzellenzcluster reichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Partnerinnen ebenfalls heute insgesamt neun Vollanträge ein, zu denen sie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im September 2017 aufgefordert wurden.

Die Berliner Einrichtungen sehen die Absichtserklärung zum Verbund als konsequente Umsetzung ihrer im Sommer 2016 eingegangenen Zusammenarbeit zur Vorbereitung eines gemeinsamen Antrags für den Wettbewerb. Die Fülle der unterschiedlichsten Fachbereiche in den Geistes-, Sozial-, Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften und die Innovationskraft am Standort Berlin sollen die Spitzenforschung fördern und sie international noch sichtbarer machen. Seit mehr als zehn Jahren manifestiert sich eine immer umfassendere, lebendige und facettenreiche Kooperationskultur mit zahlreichen gemeinsam eingeworbenen Forschungsprojekten, einer wachsenden Zusammenarbeit in der Lehre und der Nachwuchsförderung und auch in der Nutzung von gemeinsamer Infrastruktur.

Auch die eingereichten Clusterprojekte spiegeln den hohen Grad der Kooperation zwischen den Berliner Einrichtungen wider:

Contestations of the Liberal Script (SCRIPTS)
Designierte Sprecherin und Sprecher: Prof. Dr. Tanja Börzel (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Michael Zürn (Freie Universität Berlin/Wissenschaftszentrum Berlin)
Antragstellende Hochschule: Freie Universität Berlin

Matters of Activity: Image Space Material
Designierter Sprecher: Prof. Dr. Wolfgang Schäffner (Humboldt-Universität zu Berlin)
Antragstellende Hochschule: Humboldt-Universität zu Berlin

MATH+ The Berlin Mathematics Research Center
Designierte Sprecher: Prof. Günter M. Ziegler (Freie Universität Berlin), Prof. Michael Hintermüller (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Martin Skutella (Technische Universität Berlin)
Antragstellende Hochschulen: Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin

NeuroCure: Comprehensive approaches to neurological and psychiatric disorders – from mechanisms to interventions
Designierter Sprecher: Prof. Dr. Dietmar Schmitz (CharitéUniversitätsmedizin Berlin)
Antragstellende Hochschulen: Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin

SCIoI - Science of Intelligence
Designierter Sprecher: Prof. Dr. Oliver Brock (Technische Universität Berlin)
Antragstellende Hochschulen: Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin

Shaping Space - Converging Art, Science, Technology

Designierte Sprecher: Prof. Dr. -Ing Christoph Gengnagel (Universität der Künste Berlin), Prof. Dr. Stefan Weinzierl (Technische Universität Berlin)
Antragstellende Hochschulen: TU Berlin, Universität der Künste Berlin

Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective
Designierte Sprecherin und Sprecher: Prof. Dr. Anita Traninger, Prof. Dr. Andrew James Johnston (alle Freie Universität Berlin)
Antragstellende Hochschule: Freie Universität Berlin

Topoi. Stability and Instability in Ancient Societies

Designierte Sprecherin und Sprecher: Prof. Dr. Monika Trümper (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Gerd Graßhoff (Humboldt-Universität zu Berlin)
Antragstellende Hochschulen: Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin

Unifying Systems in Catalysis (UniSysCat)
Designierte Sprecher: Prof. Dr. Matthias Driess, Prof. Dr. Arne Thomas, Prof. Dr. Peter Hildebrandt (alle Technische Universität Berlin)
Antragstellende Hochschule: Technische Universität Berlin

Vier der neun Clusterinitiativen bauen auf bereits bestehenden Exzellenzclustern auf. Die Entscheidung, welche Projekte gefördert werden, wird am 27. September 2018 bekannt gegeben. Erfolgreiche Cluster werden dann vom 1. Januar 2019 an für sieben Jahre finanziert. Sie können sich um eine weitere Förderperiode danach bewerben.

Die Entscheidung in der Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ wird am 19. Juli 2019 bekannt gegeben. Erfolgreiche Exzellenzuniversitäten werden vom 1. November 2019 an gefördert. Sie können nach sieben Jahren und erfolgreicher Evaluierung für weitere sieben Jahre vom Bund und den Ländern unterstützt werden.

Links

Interview zur Absichtserklärung

Clusteranträge

Berlin University Alliance

Mehr Informationen zur Exzellenzstrategie

Twitter: @BerlinUAlliance

 

 

Kontakt

Goran Krstin
Pressesprecher des Präsidenten
Freie Universität Berlin
t: +49 30 838 731 06

Hans-Christoph Keller
Sprecher der Humboldt-Universität zu Berlin
Leiter der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
t: +49 30 2093 2345

Stefanie Terp
Pressesprecherin der Technischen Universität Berlin
Leiterin der Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
t: +49 30 314 23922

Manuela Zingl
Stellvertretende Pressesprecherin
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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